4 Jahre Ernährung nach Anthony William - Medical Medium - meine Erfahrungen

In einer perfekten Welt mit einem perfekten ICH, hätte ich mal eben die Ernährungsumstellung mit links bewältig und wäre heute völlig frei von jeglichen Krankheitssymptomen….

Es ist keine perfekte Welt und ich bin keine perfekte Person!

Meine Krankheitsgeschichte – bevor ich Anthony William kennenlernte

Wie so vielen junge Menschen, waren mir die Themen gesunde Ernährung bzw. gesunde Lebensführung eher suspekt und nicht wirklich präsent.

Ich hatte also das volle Programm, viel Zucker und Fett, Rauchen, Kaffee, Alkohol und lange Partynächte. Zähne putzen fand ich in meiner Kindheit auch nicht so wirklich cool, weshalb ich mit 14 Jahren bereits den Mund voller Amalgamfüllungen hatte und zwei sehr unangenehme Wurzelbehandlungen durchleiden musste.

Mit Mitte 20 kam für mich das erste größere Gesundheitsproblem auf, ich hatte extreme Verdauungsbeschwerden mit Verstopfung, festem aufgeblähtem Bauch und dementsprechend krampfartige Schmerzen und gleich auch ein paar Kilos zugelegt. Zudem gingen ständig äußerst stinkende Flatulenzen ab, was zu wirklich unangenehmen Situationen im Beisein anderer Menschen führte.

Hausarzt und Internist konnten nicht helfen, nach einem Jahr versuchte ich mein Glück bei einer Heilpraktikerin, und diese diagnostizierte Candida Pilzbefall. Daraufhin stellte ich meine Ernährung auf Vollwertkost ohne Zucker und Weißmehl um. Die zuckerfreie Diät hielt ich fast zwei Jahre durch und erfuhr tatsächlich auch einige Verbesserungen, die sich im Laufe meines Lebens aber auch wieder verschlechtern sollten.

Mein Interesse an gesunder Ernährung war erwacht. Von da an verschlang ich alles was mit dem Thema Ernährung zu tun hatte. Mit 30 wurde ich Vegetarierin. Ich war also auf einem guten Weg, aber lange noch nicht auf dem Richtigen.

Mit den Jahren kamen mehr und mehr gesundheitliche Probleme und Symptome hinzu die ich, wie so viele Menschen als völlig normal im Alterungsprozess ansah.

  • Verschlechterung der Augen
  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Bindegewebsschwäche (Cellulite)
  • starke Akne (seit meiner Jugend bis ins Erwachsenenalter)
    sehr oft müde und antriebslos – was mir ein Gefühl von „ich bin faul“ gab und mir dementsprechend auch dauerhaft ein schlechtes Gewissen bescherte.
  • Und immer wieder Gastritis und Darmprobleme. Bis Ende 30 hatte ich bereits 3 Magenspiegelungen und 2 Darmspiegelungen hinter mir, mit der sehr aufschlussreichen Diagnose „Reizdarm und nervöser Magen“! Mit anderen Worten, es wurde nichts gefunden und man deutete eine psychosomatische Ursache an.

Meine Fatigue verschlimmerte sich nochmals nach der Geburt meiner zwei Kinder.
Dass es sich um eine Nebennierenschwäche handelte, konnte mir damals natürlich noch kein Arzt sagen.

Trotz relativ guter Ernährung, dachte ich damals zumindest, und vieler verschiedener Entgiftungsmaßnahmen ging es mit meiner Gesundheit weiter bergab.

Ich muss zugeben, dass ich meinem Körper mit ungeeigneten Detox Maßnahmen teilweise auch schwer zugesetzt habe.

Ob Fasten, Kaffee Einläufe, Mittelchen und Kräuter zum Entgiften, von denen Anthony William sagt, dass sie einfach viel zu hart sind für unsere Leber. Natürlich mussten irgendwann auch alle Amalgam Füllungen kurz hintereinander raus, wobei damals allerdings noch niemand groß an besondere Sicherheitsvorkehrungen gedacht hatte.

Der Kipppunkt

Dadurch hatte ich meiner Leber extrem geschadet und somit die körperliche Entgiftungsfähigkeit nochmal ein gutes Stück heruntergeschraubt.

Dann kam in 2016 der „Burn out“, nachdem ich eine Woche mit grünen Smoothies gefastet und zusätzlich einige stark entgiftende Kräuter sowie Chlorella eingenommen hatte. Das war allerdings kein psychischer Burn out wie man das fälschlicherweise oft diagnostiziert, sondern, wie ich heute weiß, eine starke Re-Aktivierung (Flare) des Ebstein-Bar-Virus im 4. Stadium, also eine neurologische Fatigue mit extremen Brain Fog.

Nach dieser Woche kam ich monatelang kaum aus dem Bett, habe mich aber jeden Tag gequält, da ich als alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, einfach irgendwie funktionieren musste.

Ich fühlte mich ständig neben mir stehend, ich konnte nur noch ganz langsam denken und reagieren, teilweise richtig apathisch, depressiv und meistens extrem antriebslos. Jede noch so kleine Aufgabe überforderte mich.

Treppen steigen war eine Qual, Einkaufen super anstrengend und das, obwohl ich doch 1 ½ Jahre vorher noch einen Halb-Marathon gelaufen war!

Gelenkschmerzen, vor allem nach dem Sitzen und Liegen mussten die Glieder erstmal wieder bewegt werden, um schmerzfrei zu werden.

Demenz-Symptome mit totalen Black-outs machten mir Angst, ich war doch erst Mitte 40 und wollte nicht schon derart geistig abbauen.

Mein Blutdruck lag bei 90/50, woraufhin die Arzthelferin sagte, es wäre ein Wunder, dass ich überhaupt aus dem Bett kommen würde.

Mehrere Tassen Kaffee täglich sowie Kaffee-Einläufe retteten mich über den Tag, womit ich leider unwissentlich meinen Nebennieren und meiner Leber zusätzlich geschadet hatte.

Ich hatte 4 Wochen am Stück einen Lippenherpes, der kurz abheilte, um gleich danach an einer anderen Stelle erneut aufzutauchen. Also mein Immunsystem tendierte quasi gegen null.

Die Ärzte diagnostizierten eine Schilddrüsen-Unterfunktion als Ursache. Ich wollte aber keine Medikamente nehmen und glaubte auch nicht so ganz daran, dass das wirklich die alleinige Ursache sein sollte.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, ziemlich allein dazustehen. Besuche bei Ärzten brachten mich gar nicht weiter, Heilpraktiker-Konsultationen zumindest ein wenig, aber auch nicht durchgreifend oder nachhaltig.

Der Glücksfall

Dem Himmel sei Dank (wortwörtlich), erreichte mich Ende 2017 das erste Buch von Anthony William, Mediale Medizin. Es war wie eine Offenbarung für mich, da standen sie geschrieben, alle meine Symptome, und sie wurden darin auf eine so detaillierte, logische und nachvollziehbare Art und Weise erklärt, dass ich anschließend sofort alle anderen Bücher von ihm verschlang und mich auf den Heilungsweg begab.

Die Umstellung auf die Medical Medium Ernährung - meine größten Herausforderungen

Schokolade und Kaffee waren meine größten Süchte, auch auf mein geliebtes Vollkornbrot oder Brötchen verzichten zu können hat sehr lange gedauert. Ich war wirklich ein Koffein und Gluten Junkie.

Wie schafft man es bloß sooo viel zu trinken? Für mich, die ich jahrelang mit zwei Tassen Kaffee und 2 Gläsern Wasser oder Apfelsaft täglich ausgekommen bin, waren 3-4 Liter Flüssigkeit eine echte Herausforderung.

Den Milchprodukten hatte ich vor drei Jahren schon abgeschworen, aber Eier habe ich wirklich geliebt.

Ich habe nicht alles sofort aufgeben können, aber so nach und nach schaffte ich es, und bin nun seit einem Jahr sehr konform in der AW Ernährung.

Meine größten Erfolgserlebnisse - Was hat sich alles verbessert?

  • Zuerst einmal ist die neurologische Fatigue komplett weg. Meine Muskeln schmerzen nicht mehr.
  • Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen sowie Schmerzen in der Halswirbelsäule sind sehr viel weniger bis kaum noch spürbar.
  • Die Verdauung ist mittlerweile super, unter 4x Stuhlgang am Tag läuft nix und an manchen Tagen schaffe ich sogar die zweistellige Marke. Mit anderen Worten, Einläufe waren gestern.
  • Woran ich noch zu knabbern habe, und das wird sich wahrscheinlich auch noch etwas ziehen, ist die Nebennierenschwäche (Adrenal Fatigue). Allerdings habe ich sie einigermaßen im Griff. Aber Achtsamkeit ist die Devise, zu intensive Anstrengung wird von meinem Körper sofort mit zwei Tagen stärkerer Müdigkeit bestraft.
  • Meine unreine Haut hat sich verbessert, ok die Falten werden mir wohl erhalten bleiben, aber wer will auch schon komplett faltenfrei sein. Sehr freue ich mich auch über meine Haare, kein Haarausfall mehr und die Haare sind wieder so richtig schön farbintensiv und dick geworden, wie zu meinen besten Jugendzeiten.
  • Der allergrößte Durchbruch ist aber für mich die Tatsache, dass ich seit ca. 3 Monaten wieder durchschlafen kann, was locker über zwei Jahrzehnte nicht mehr möglich war. Ich dachte immer, das liegt an meiner empfindlichen Blase, dass ich jede Nacht zwischen 3 und 4 Uhr munter wurde. Lag es nicht. Meine Blase ist immer noch empfindlich. Diese Tatsache zeigt mir, dass es meiner Leber nun sehr viel besser geht. Auch die nächtlichen, teils heftigen Schweißausbrüche sind Vergangenheit.

 

Es hat sich viel verbessert in dieser Zeit, aber ich hatte auch Rückschläge. Anfang dieses Jahres erlitt ich einen sog. Flare, ausgelöst durch eine physisch wie auch psychisch sehr stressige und belastende Phase.

Mein Herpes Zoster Virus hat sich auf eine unangenehme Weise bemerkbar gemacht, und zwar mit einer zeitweisen Parästhesie in beiden Händen bis zum Ellenbogen. Sobald ich mich ins Bett gelegt hatte, fingen meine Hände an zu kribbeln und einzuschlafen. Ich habe dann festgestellt, dass es besser funktioniert, wenn ich meine Arme nicht anwinkele und konnte meistens auch einschlafen. Allerdings wurde ich nachts regelmäßig wieder munter, weil meine Hände und die Unterarme komplett taub waren und auch schmerzten. Durch Aufstehen und Bewegung kam dann langsam das Gefühl wieder, aber es war jedes Mal eine längere Unterbrechung meiner Nachtruhe.

Dieses Symptom habe ich dann nach 3-4 Monaten wieder verbessern können, durch Erhöhung der antiviralen Supplemente und anderen Maßnahmen.

So sehr ich mich darüber freue, viele körperliche Symptome verbessert oder sogar beseitigt zu haben, umso dankbarer bin ich doch über meine kognitiven und psychischen Verbesserungen. Brain-Fog ade!

Es fühlt sich alles so viel leichter an, diese bleierne Schwere ist nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch geistig-emotional von Dannen gezogen. Ich lache wieder viel mehr und nehme unangenehme Situationen und schlechte Nachrichten einfach viel entspannter hin. Die Konzentrationsfähigkeit hat stark zugenommen und die Wortfindungsschwierigkeiten haben stark abgenommen.

Meine Synapsen verbinden sich wieder, so wie sie es sollten und meine Neurotransmitter feuern aus allen Rohren. Das zeigt auch die Tatsache, dass ich heute diesen Text verfassen kann. Vor 4 Jahren wäre das in diesem Umfang einfach nicht möglich gewesen. Ok, ich bin keine super Texterin, aber zumindest bekomme ich jetzt einen zusammenhängenden Blog Post zustande 😊

Ich würde sogar sagen, ich bin heute an einem Punkt, mit einer Klarheit und Wachheit wie ich sie selbst vor meinem „Burn-Out“ niemals kannte.

Mein Heilungsweg ist noch nicht am Ende, ein Körper, der seit 53 Jahren umfangreich Toxine angesammelt und sich eine schöne Community an Pathogenen herangezüchtet hat, ist nach 3 Jahren Entgiftung nicht komplett gereinigt.

Da wäre z.B. mein Nagelpilz, der will mich leider bisher nicht verlassen, ich befürchte, er wird mir auch noch eine Weile ein treuer Gefährte bleiben. Oder das Pfeifen im Ohr, in stressigen Zeiten zeigt es sich ab und zu wieder, und der Juckreiz in den Innenohren flammt auch immer mal wieder auf. Das sind Symptome, mit denen ich gut leben kann, ich bin mir aber sicher, dass auch diese irgendwann verschwinden werden.

Schlussendlich geht es nicht nur darum einfach seine Ernährung zu ändern, sondern einen Lifestyle zu pflegen, der alle Aspekte zur Heilung mit einbezieht. Die Seele möchte genährt werden und negative Emotionen belasten den Körper auf eine ganz eigene Weise.

Der Medical Medium Weg ist ein ganzheitlicher Ansatz, der uns umfassende Heilung ermöglicht.

Ich bin so glücklich, diesen Weg gefunden zu haben!

Aber aller Anfang ist schwer…

…und deshalb sollten wir ihn uns so einfach wie möglich gestalten.

Hole dir hier mein E-Book: “Wie beginne ich mit der Medical Medium Ernährung”

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