Herausforderungen auf dem Anthony William – Medical Medium® Heilungsweg begegnen

Wenn der Körper mit eigener Energie und Kraft läuft

Viele, die sich anfangs motiviert und inspiriert auf den Heilungsweg mit den Anthony William Informationen begeben haben, kommen irgendwann ins Wanken, weil sie sich schlechter fühlen oder sich Symptome verschlimmern.

Oft spielen dabei auch länger anhaltende Energieeinbrüche und Stimmungsveränderungen eine Rolle, was Angst und Unsicherheit hervorbringen kann.

Ein paar Gedanken dazu.

Motiviert sein

Endlich triffst du eine vielleicht schon länger fällige Entscheidung. Die Entscheidung für ein gesünderes Leben mit einer heilsamen Ernährung.

Du mistest deine Vorratskammer aus, verzichtest vielleicht sogar schmerzhaft auf bestimmte Nahrungsmittel, von denen du dachtest, du könntest nie ohne sie leben – Schokolade, Kaffee, Käse, Eier, Wein, Fleisch. Und du schaffst den Absprung! Du traust dich, auch wenn du vielleicht noch nicht von Anfang an auf alles gleich verzichten kannst, was unter die sogenannten „No-Foods“ fällt, bist du zuversichtlich und angespornt, alles nach und nach aus deiner Ernährung zu streichen.

Es läuft gut. Du bist inspiriert, motiviert und freust dich über all die lebendige und farbenfrohe Nahrung, die eine stark pflanzenbetonte Ernährung mit sich bringt. Du machst deine erste Reinigungskur nach Anthony William und fühlst dich besser. Du spürst, wie das ein oder andere Symptom abklingt, was dich noch weiter motiviert dabei zu bleiben.

Und dann, nach einer Weile oder auch schon früher, kommt ein Einbruch. Du fühlst dich plötzlich nicht mehr so gut. Deine Energie lässt nach oder du erlebst regelrechte Energiecrashs. Zunächst hin und wieder mal für kurze Zeit. Dann vielleicht länger und all das begleitet vom Gefühl, gar nicht mehr da raus zu kommen. 

Oder aber…

Du gehst von Anfang an „All In“ – lässt alles weg, was laut Anthony William nicht förderlich und heilsam ist. Kaffee und Schokolade streichst du nun endgültig, da du vorher vielleicht schon einmal versucht hast, dich von ihnen zu trennen. Du liest wirklich jede Etiketten-Rückseite um absolut sämtlichen krankmachenden Inhaltsstoffen zu entkommen.

Auf diese Weise rutschst du sehr schnell in die Entgiftung, die einiges an Symptomen mit sich bringen kann. So lässt das gewünschte Hochgefühl erst noch auf sich warten und es kann eine längere Weile dauern, bis du aus dem Tal der Müdigkeit und Erschöpfung wieder raus bist und sich deine Nebennieren erholt haben.

Auch ein Auf und Ab kann dich begleiten – Phasen des gefühlten Vorankommens werden abgelöst von Zeiten des Zurückfallens.

Verunsicherung entsteht

Du erkennst dich nicht wieder. Die einst so begeisterungsfähige, aktive Person ist nicht mehr da und stattdessen begegnest du im Spiegelbild jemandem, der dir abgestumpft, träge und lustlos vorkommt. 

Den Menschen in deinem Umkreis entgeht das auch nicht. Sie sprechen dich darauf an, fragen was los ist. Und da du es dir selbst auch noch nicht so richtig erklären kannst und unsicher bist, bleibt eigentlich nur eine Erklärung als Ursache übrig – deine neuen Ernährungsgewohnheiten.

Zweifel machen sich bemerkbar. Erst leise, dann lauter. Und du fragst dich, ob du wirklich auf dem richtigen Weg bist.

Umgang mit Zweifeln

Solche oder ähnliche Geschichten begegnen uns in den sozialen Medien immer wieder. Viele, die sich anfangs motiviert und positiv auf den Anthony William-Weg begeben haben, kommen irgendwann ins Wanken und werden unsicher. An dieser Stelle steigen viele sogar ganz aus. Sie kehren zu alten Gewohnheiten zurück und scheinen sich dann wieder besser, wieder „gesellschaftsfähiger“ zu fühlen. 

Und daran gibt es auch nichts auszusetzen. Es ist einfach ein Weg.

Warum beschäftigt mich das Thema dann?  

Weil es heutzutage eben nicht einfach nur ein Weg ist. Zum einen wird in unserer gegenwärtigen Zeit alles immer gleich öffentlich gemacht, was Vor- aber eben auch Nachteile haben kann. Nachteile, weil es viele Menschen, gerade in den Anfängen, verunsichern und verwirren kann. Zum anderen ist unser ganzes Sein hier auf diesem Planeten dermaßen geprägt vom „Bloß nicht anhalten (und auch nicht auffallen), „Immer weiter nach vorn schauen“, „Alles immer ins Positive kehren müssen“ – dass wenn wir einmal aus diesem Karussell herausfallen, wir gar nicht mehr wissen, wer wir sind und wo unser Platz ist. Es kann sich anfühlen, als würde man ins Nichts fallen und es fehlen Referenzpunkte, um uns festzuhalten.

 

„Die Institutionen haben uns darauf konditioniert, nach Zeitplänen zu leben, die industrialisiert sind. Man vermittelt uns das Gefühl, dass wir Zeit vergeuden, egal was wir tun. Wir sollen das Gefühl haben, dass wir für alles „ zeitgerecht “ sein müssen. Wenn wir krank werden, ist diese Konditionierung immer noch am Werk, und die Gänge müssen umgeschaltet werden. Die emotionalen Zentren des Gehirns müssen mit neuen Botschaften versorgt werden. Wir können diesen Zeitplan nicht auf unsere Heilung anwenden. Wir müssen lernen, beides zu trennen: den industrialisierten Zeitplan und unseren natürlichen Heilungszeitplan.“ Anthony William: Medical Medium Brain Saver. Hay House, 2022.

 Und das kann stark verunsichern.

Funktionieren mit künstlichen Stimulanzien

So wie unsere Nahrung künstlich und mit „Schnellwachstumstechnologien“ aufgezogen wird, so laufen auch wir Menschen mit der falschen Energie herum, mit künstlichen Antriebsmitteln: Kaffee, Schokolade, Grüntee, Stress und Hektik, Achterbahnen, Eisbäder, stark fetthaltige Nahrung, Tempolimit freie Autobahnen, Medikamente, zu lange Pausen zwischen den Mahlzeiten… eine fast unendliche Liste adrenalingesteuerter Antriebsmittel.

So betrachtet ist es überhaupt nicht verwunderlich, dass wenn wir anfangen auf diese künstlichen Stimulanzien zu verzichten, wir unweigerlich in ein Loch fallen, das dann zwangsläufig entsteht. 

 

„Die Welt erzählt uns, dass wenn wir erschöpft sind, bedeutet das, dass wir uns sportlich mehr betätigen müssen oder dass wir unser Mindset verändern oder unseren Schlaf optimieren müssen oder die nächste Mode-Ernährung oder ein nächstes Gesundheitsprodukt ausprobieren müssen. Die Welt kann uns sogar die Nachricht senden, dass wir faul sind oder wir die Erschöpfung selbst kreiert haben.“  Anthony William: Medical Medium Brains Saver. Hay House, 2022.

 

Und genau da an dieser Stelle brauchen wir Mut. Wir brauchen Mut um uns in dieses Loch zu begeben und uns darin aufhalten zu können. Wir wagen erneut den Sprung ins Ungewisse und brauchen dabei ein ganz neues Ziel. Eines, das wir wahrscheinlich in keinem „Persönlichkeitsentwicklungsbuch“ lesen (zumindest ist es mir bisher nicht begegnet). Das Ziel, herauszufinden wer und wie wir ohne all die künstlichen Stimulanzien sind. Wie es ist, wenn unserer Körper mit der wahren, ureigenen Energie läuft, er wirklich nüchtern wird? Wie fühlt sich das an? Gefällt mir, was ich beobachte?

Wir müssen zu Forschern und Pionieren werden und uns als solche sehen. Wir müssen uns all den Gefühlen und Themen stellen, die dann hochkommen. Aber eben auch dem Wind von außen, des möglichen Unverständnisses der Menschen um uns herum, die ihren Weg weiterhin mit künstlichen Stimulanzien gehen.

Neue Betrachtungsweise

So gesehen denke ich manchmal, dass unser Körper allein, ohne Einflüsse von außen wie durch Infektionen mit Pathogenen oder Giftbelastungen, gar keine Rückschritte macht, sondern immer nur Fortschritte. Selbst wenn er anfangs ohne all die Stimulanzien erstmal Startschwierigkeiten hat und lernen muss, auf die natürliche Glukose-Energie umzustellen und uns auch zu vertrauen, dass wir ihn nun regelmäßig damit versorgen werden. Wenn wir uns also erstmal schlapp und antriebslos fühlen, geht unser Körper weiter vorwärts.

Lass dich nicht von diesem Loch abschrecken, denn es gibt so viele Wege es sich in ihm auch gemütlich machen zu können und Schätze zu bergen. Das ist vielleicht nicht in jeder Lebenslage möglich und sicherlich auch nicht der Weg für jeden, aber ich mag drauf vertrauen, dass wir da geleitet werden, sollte es zu unserem Weg gehören.

Du musst dazu also nicht gleich den Anthony William Weg verlassen, wie es so gern genannt wird (wobei ich mich frage, was die Menschen, die darüber schreiben oder sprechen eigentlich genau damit meinen… Aber das ist ein anderes Thema).

Wenn wir uns dabei erlauben, mit dieser neuen Art zu sein und uns trauen uns mitteilen, einfach mal „jammern“ und das in Gemeinschaft, dann können wir neue Referenzpunkte entwickeln und das Vertrauen, gemeinsam eine neue Art des Seins aufzubauen – eine authentische und natürliche.

Für mich persönlich ist hier Social Media sehr hilfreich. Plattformen wie Instagram oder Facebook helfen mir, dass was ich erlebe einzuordnen und vielleicht auch anders zu sehen.

Wenn du darüber hinaus noch einen Ort suchst, der etwas mehr Geborgenheit geben kann, dann komm gern in die kostenfreie Vitalia Community – Zum Austauschen, Unterstützen und auch einfach mal nur zum Jammern 🙂  

 

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