Quinoa-Brot oder Brötchen

Lust auf ein warmes Toastbrot, herzhaft oder süß belegt? Dann schnapp dir deine Backutensilien und probiere dieses Quinoa-Brotrezept aus.
Quinoa Brötchen

Man könnte glauben, dass einem beim glutenfreien Backen nicht viel zur Verfügung steht, um etwas Leckeres zu kreieren. Das könnte von der Wahrheit nicht weiter entfernt sein!

Häufig enthalten die Brotrezepte, oft aus Zeitgründen, ein Hauptmehl, wie beispielsweise  Hafermehl, das dann auch geschmacklich im Vordergrund steht.  

Rezepte wie diese hier, die mit einer Mehlmischung aus allein 6 verschiedenen Mehlen, die untereinander sogar noch weitere Austauschmöglichkeiten bieten, zeigen jedoch das absolute Gegenteil.

Es lassen sich immer wieder verschiedene Aroma-Nuancen herstellen und Abwechslung entsteht mit nur wenigen Handgriffen wie durch die Wahl der hinzugefügten Gewürze,  Samen und sogar Gemüsesorten – eine gefühlt unendliche Anzahl an Variationen entsteht.

Zudem hält sich ein Brot mit einem gekochten Anteil wie hier Quinoa länger frisch. Perfekt geeignet für einen Meal-Prep-Sonntag!

Quinoa Brot
Rezept von: Cordula Schröter

Quinoa-Brot

Portionen 1 Brot

Zutaten
  

Kochstück

  • 100 g gekochter Quinoa, abgekühlt (alternativ Reste vom Vortag)

Mehlmischung

  • 125 g Vollkorn-Reismehl alternativ Maniokmehl, dann etwas mehr Flüssigkeit verwenden
  • 100 g Hafermehl
  • 50 g Hirsemehl Golrdhirse-, Teff-, Braunhirse-Mehl oder Quinoamehl
  • 100 g Kartoffelmehl
  • 30 g Leinmehl
  • 10 g Johannisbrotkernmehl
  • 1 EL Brotgewürz optional
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 8 g Salz oder weniger

Feuchte Zutaten

  • Kochstück
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Kokosöl optional
  • 400 ml (Sprudel-) Wasser

Anleitungen
 

  • Die trockenen Zutaten aus der Mehlmischung gut vermischen.
  • Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Den Zitronensaft und das Mineralwasser unterrühren bis alle Zutaten gerade verbunden sind, aber nicht zu lange. 
  • Den Teig in eine Kastenform füllen.
  • Mit Wasser besteichen und mit Haferflocken oder -schrot bestreuen.
  • Anschließend 10 Minuten quellen lassen und danach gleich backen.
  • Die Backzeit beträgt 1 Stunde. Eine Tasse mit etwas Wasser kann mit in den Backofen gestellt werden, um das Backergebnis zu verbessern.

Notizen

Austausch von Inhaltsstoffen:
Wer experimentieren möchte, kann anstelle von gekochtem Quinoa Haferflocken nehmen, die man mit gekochtem Wasser übergossen hat. Auch gekochten Reis oder Hirse ist möglich.
Maniokmehl anstelle von Reismehl erfordert etwas mehr Flüssigkeit (je nach Sorte). Man kann auch einen Teil des Hafermehls mit Haferflocken ersetzen. Außerdem kann man 3 EL Kerne oder Samen (z.B. Hanfsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne) hinzufügen. 
Zusätzliche Bemerkungen: 
Brot, das mit Backpulver statt Hefe oder Sauerteig gebacken wird, hält sich nicht so lange frisch. Hier ist die Verwendung eine Kochstücks wie hier dem Quinoa ideal, um das Brot länger frisch zu halten. Man hat immer die Möglichkeit, das Brot zu toasten, wenn es nach 1-2 Tagen nicht mehr so frisch ist.
Der Zitronensaft und das Sprudelwasser reagieren mit dem Backpulver, so dass der Teig stärker aufgelockert wird. Man kann aber auch einfach gefiltertes Wasser nehmen. Den Zitronensaft würde ich allerdings nicht weglassen. Damit dieser Effekt, also die Reaktion von Backpulver und Zitronensaft und opt. Kohlensäure, nicht verpufft, muss man das Brot nach dem Zusammenmischen der Zutaten gleich backen (abgesehen von einer kurzen Quellzeit).
Die Salzmenge kann man je nach Geschmack reduzieren. Der Esslöffel Kokosöl hilft dem Teig ebenfalls, in der Hitze aufzugehen. Wer fettfrei isst, kann das Öl problemlos weglassen.
Aus dem Teig lassen sich auch 8-10 Brötchen formen, die benötigen dann eine Backzeit von 30 Minuten, ebenfalls bei 200 Grad Ober-und Unterhitze.
Keyword glutenfrei, vegan
Gericht Beilage, Frühstück, Snack
Quinoa Brötchen

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Quinoa-Brot oder Brötchen

Quinoa Brot
Lust auf ein warmes Toastbrot, herzhaft oder süß belegt? Dann schnapp dir deine Backutensilien und probiere dieses Quinoa-Brotrezept aus.
Quinoa Brötchen

Man könnte glauben, dass einem beim glutenfreien Backen nicht viel zur Verfügung steht, um etwas Leckeres zu kreieren. Das könnte von der Wahrheit nicht weiter entfernt sein!

Häufig enthalten die Brotrezepte, oft aus Zeitgründen, ein Hauptmehl, wie beispielsweise  Hafermehl, das dann auch geschmacklich im Vordergrund steht.  

Rezepte wie diese hier, die mit einer Mehlmischung aus allein 6 verschiedenen Mehlen, die untereinander sogar noch weitere Austauschmöglichkeiten bieten, zeigen jedoch das absolute Gegenteil.

Es lassen sich immer wieder verschiedene Aroma-Nuancen herstellen und Abwechslung entsteht mit nur wenigen Handgriffen wie durch die Wahl der hinzugefügten Gewürze,  Samen und sogar Gemüsesorten – eine gefühlt unendliche Anzahl an Variationen entsteht.

Zudem hält sich ein Brot mit einem gekochten Anteil wie hier Quinoa länger frisch. Perfekt geeignet für einen Meal-Prep-Sonntag!

Quinoa Brot
Rezept von: Cordula Schröter

Quinoa-Brot

Portionen 1 Brot

Zutaten
  

Kochstück

  • 100 g gekochter Quinoa, abgekühlt (alternativ Reste vom Vortag)

Mehlmischung

  • 125 g Vollkorn-Reismehl alternativ Maniokmehl, dann etwas mehr Flüssigkeit verwenden
  • 100 g Hafermehl
  • 50 g Hirsemehl Golrdhirse-, Teff-, Braunhirse-Mehl oder Quinoamehl
  • 100 g Kartoffelmehl
  • 30 g Leinmehl
  • 10 g Johannisbrotkernmehl
  • 1 EL Brotgewürz optional
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 8 g Salz oder weniger

Feuchte Zutaten

  • Kochstück
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Kokosöl optional
  • 400 ml (Sprudel-) Wasser

Anleitungen
 

  • Die trockenen Zutaten aus der Mehlmischung gut vermischen.
  • Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Den Zitronensaft und das Mineralwasser unterrühren bis alle Zutaten gerade verbunden sind, aber nicht zu lange. 
  • Den Teig in eine Kastenform füllen.
  • Mit Wasser besteichen und mit Haferflocken oder -schrot bestreuen.
  • Anschließend 10 Minuten quellen lassen und danach gleich backen.
  • Die Backzeit beträgt 1 Stunde. Eine Tasse mit etwas Wasser kann mit in den Backofen gestellt werden, um das Backergebnis zu verbessern.

Notizen

Austausch von Inhaltsstoffen:
Wer experimentieren möchte, kann anstelle von gekochtem Quinoa Haferflocken nehmen, die man mit gekochtem Wasser übergossen hat. Auch gekochten Reis oder Hirse ist möglich.
Maniokmehl anstelle von Reismehl erfordert etwas mehr Flüssigkeit (je nach Sorte). Man kann auch einen Teil des Hafermehls mit Haferflocken ersetzen. Außerdem kann man 3 EL Kerne oder Samen (z.B. Hanfsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne) hinzufügen. 
Zusätzliche Bemerkungen: 
Brot, das mit Backpulver statt Hefe oder Sauerteig gebacken wird, hält sich nicht so lange frisch. Hier ist die Verwendung eine Kochstücks wie hier dem Quinoa ideal, um das Brot länger frisch zu halten. Man hat immer die Möglichkeit, das Brot zu toasten, wenn es nach 1-2 Tagen nicht mehr so frisch ist.
Der Zitronensaft und das Sprudelwasser reagieren mit dem Backpulver, so dass der Teig stärker aufgelockert wird. Man kann aber auch einfach gefiltertes Wasser nehmen. Den Zitronensaft würde ich allerdings nicht weglassen. Damit dieser Effekt, also die Reaktion von Backpulver und Zitronensaft und opt. Kohlensäure, nicht verpufft, muss man das Brot nach dem Zusammenmischen der Zutaten gleich backen (abgesehen von einer kurzen Quellzeit).
Die Salzmenge kann man je nach Geschmack reduzieren. Der Esslöffel Kokosöl hilft dem Teig ebenfalls, in der Hitze aufzugehen. Wer fettfrei isst, kann das Öl problemlos weglassen.
Aus dem Teig lassen sich auch 8-10 Brötchen formen, die benötigen dann eine Backzeit von 30 Minuten, ebenfalls bei 200 Grad Ober-und Unterhitze.
Keyword glutenfrei, vegan
Gericht Beilage, Frühstück, Snack
Quinoa Brötchen

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